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Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Karsten am 18.06.2012 09:19Erstmal zu den Pyramiden in Gizeh:
Ich habe dieselben Erfahrungen bzw. Informationen wie Du. Keine Aliens etc. Nur politisch und kulturell. Beim Mars weiß ich nicht was bei rauskäme. Noch nicht als Target gehabt.
Anwendungstauglich ist das wiederfinden eines Schlüssels durchaus: Es zeigt, dass Zeit und Kosten minimiert werden können. Aber wie alles im Leben ist auch RV reine Statistik.
Ich kenne die Geschichten, wo man dem Viewer (telepathisch) was vorsagen kann und er es in die Session einbaut. Wir haben da auch ein paar Experimente mit gemacht. Allerdings verringert sich dieser Effekt dramatisch mit folgenden Kriterien:
1. Bei Tasking und Monitoring saubere, gedankliche Einstellung zum Thema. Das bedeutet jetzt nicht, sich wie ein Mönch vor das Blatt zu knien und über das Target zu meditieren. Kein Ritual, auch keine Konzentration. Nur eben halt auch keine Erwartungen hinsichtlich des Ergebnisses zu haben und sich seiner potenziellen Wunschvorstellung bewußt zu sein.
2. Mit wachsender Erfahrung des Viewers (Menge und Qualität der Sessions) reduziert sich der Effekt dramatisch.
3. Je selbständiger (pschologisch) ein Viewer arbeitet, desto weniger liefert er das, was der Tasker wissen will. Das ist auch eine geistige Willenseinstellung, was ich als Viewer überhaupt als Ziel habe. Macht sich so gut wie niemand Gedanken dazu, obwohl das viel wichtiger ist als eine Ausbildung in den Stufen und Tools.
Bei Dir Kai ist der Effekt vermutlich stärker, da Du von einige PSI Ereignissen wie zerstörte Glasscheibe und ähnliches berichtet hast.
Was das treffen angeht: Höchstwahrscheinlich eine der stärksten Blockaden, die bei uns kaputtzivilisierten Mitbewohnern auftritt und eine Erklärung für fehlerhaftes ARV. Wobei ich eine Person kennengelernt habe, die zu 95% korrekt Sportwetten vorhersagen kann. Aber zusehen und selber erfahren sind zwei verschiedene Sachen und bei sowas kann ich mi nur an die eigene Nase packen.
Daz Smith hilft der Polizei (unentgeltlich) beim suchen von vermissten Personen. Er findet und löst damit einige der ungeklärtet Fälle. Aber auch wieder wer anders und nicht ich. Ist das nicht anwendungstauglich?
Remote Viewing Projekte - Letztes Update: 17. Januar 2012
Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Kai am 17.06.2012 17:03Um es nochmal aufzugreifen: Ich will keineswegs hier jemanden angreifen - im Textmodus ist das immer etwas griffiger Umrissen, als man es in einem Gespräch transportieren könnte. Abschließend: Das Kennen der Werkzeuge im RV ist nicht der Schlüssel, sondern das Vertiefen und Verinnerlichen der Prozeße. Nicht-Sichtbare-Ziele werden dann mit höherer Wahrscheinlichkeit moderater Wiedergegeben, wenn auch Foto-Ziele von Anfang an präzise Beschrieben und Skizziert werden. In beiden Fällen gehört IMMER ein Fazit dazu.
Die große Illusion vieler RV-Anwender ist zu glauben, das die geviewten Ziele im Nicht-Sichtbaren-Bereich automatisch einer unbeeinflußten Wahrheit entsprechen. Das ist schlichtweg falsch. Mich erstaunt immer wieder, das viele Viewer um die Beeinflußbarkeit der Sitzungen wissen - und dennoch davon ausgehen, wenn 10-20 Leute die gleichen Ergebnisse in Nicht-Sichtbaren-Zielen erzeugen, das es der Realität/Wahrheit entspricht/entspringt.
Wir haben Experimente gemacht, nicht wenige, wo ich im Vorfeld irgendwie (und ich weiß noch nicht wie) beinflussen konnte, was der Viewer am Ende herausbekommt. Entweder hat er Skizzen geliefert, die ich schon selber vorher anfertigte (aus mir selber herausgeviewte Geschichten, ähnlich gelagert wie Wingmans Bewußtseins-Views), oder ich habe schon bei der Auswahl der Bilder für meinen Viewer herausgefunden, das er Bild X treffen wird - oder das er Bild X nicht trifft, dafür aber Bild Y.
Ich habe Aktenordnerweise Sitzungen zu Bewußtseins-"Forschungen", die nicht nur völlig anders im Ergebnis sind wie Wingmans (auch was ihre Art der Skizzierungen angeht), sondern die auch noch in bestimmten Punkten haargenau hundertfach in anderen Sitzungen von Viewern "unfreiwillig" wiedergegbene worden sind. So nach dem Motto: "Den Kai interessiert irgendwie die Struktur und Herkunft des Bewußtseins, also geben wir ihm was er will".
Das meint jetzt nicht, das Wingmans Sitzungen in diesem Bereich falsch wären, es meint nur, das der Aufbau des Bewußtseins aus unseren Sitzungen heraus sich anders wiedergibt: Es bedient sich einer völlig anderen Herkunft und Idee. Und es zeigt, das gerade solche Sitzungen permanent beeinflusst werden. Man kann es NICHT heraushalten.
Für mich war es immer ein Punkt der Arbeitsphilosophie, das ich erst treffen muss, bevor ich mich in andere Gebiete vertiefe. Es geht einfach nicht, Fotos zu viewen (zB mit einem Wasserfall) und am Ende ein paar Linien zu haben, die mit Attributen wie "Naß, Rauschen und Schaum" dann dem Viewer suggerieren, das wäre nun getroffen. Wenns wenigstens ein Fazit gibt, in dem es Umrißen wird...ok....aber alles andere ist Augenwischerei. Das mag für ARV ausreichen, nicht aber fürs eigentliche Viewen und auch nicht für Forschungen. Dann muss man das eben lernen.
Und was die Anwendungstauglichen Projekte angeht - das ist doch nun völlig relativ. Ich habe hier noch kein anwendungstaugliches Projekt gesehen, über all die Jahre nicht, auch nicht bei Kondor, nichteinmal ein nützliches. Und trotzdem glauben viele, das ihre Projekte sinnvoller wären, als einfach mal richtig gut zu treffen und mal so für sich allgemein was über den menschlichen Geist zu erfahren. Was soll bitte sinnvoll oder anwendungstauglich an Projekten wie Lotto, Eierlegemaschine, UFOs und Mars, Schlüssel-wiederfinden sein? Das ist doch eigentlich nur das größere YPS Heft mit dem Gimmick des Monats für Männer um die 30. RV bedient seit Jahren eigentlich immer nur den gleichen Quatsch: Eben die aufgezählten Beispiele - hinzu kommt noch der Weltuntergang und anderer Kokolores.
Das alles mündet dann in tollen PP-Präsentationen für das nächste Meeting - und über bleibt nix. Was sind also anwendungstaugliche und sinnvolle Projekte? Ich weiß es nicht.
RV ist und bleibt in seiner längeren und tieferen Erfahrungen ausschließlich Individuell. Man kann sich dem totgekauten Mumpitz der Amerikaner anschließen, jedes Interview kennen und jedes Werkzeug - und am Ende bleibt nix ausser wesensfremde Worthülsen, die einfach nichts ergeben. Zumal so unglaublich viel auf beeinflussten Sitzungen fusst - genau wie wir es hier schon so lange erfahren:
Weltunergänge, Mars und UFOs - das ist alles beinflusst. Eine nützliche Erkenntnis, wie ich finde, und verdammt anwendungstauglich.
Etliche Sitzungen auf die Pyramiden von Cheops haben bei uns ergeben, das diese Pyramiden eine rein politischen und kulturellen Hintergrund haben - und keinen Energetischen, keinen Ausserirdischen, keine Funkverbindung oder sonstwas. Auf dem Mars ist nix gewesen. Hingegen gibt es beim Menschen, im Unterbewußten, "Sprachen" die über die Zeit hinaus Wege und Begegnungen aufbauen, die sich dann im Laufe der Zeit hier beim Menschen zeigen - sofort, wenn er ein Paradox im Inneren auflöst, in dem er etwas "glaubt". Null-Raum-Sprachen. Übergeordnet zu allem, was der Mensch mit Hilfe von Berechnungen, Forschungen, Beeinflussungen und Naturgesetzen meint im Griff zu haben. Mit anderen Worten: Es gibt etwas, was für Ewig RV immer bis zu einem gewissen Punkt unzuverlässig halten wird: Kein Werkzeug, kein rein gar nichts ist in der Lage einen gewissen Punkt zu überschreiten.
Sind nun unsere Sitzungen auf dieses Ergebniss hin beeinflußt - oder Wingmans? (Nur als Beispiel!! Nicht als Fazit oder Urteil, was jetzt mehr "wert" ist!) Beide Sitzungen? Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Beeinflusst und nicht-beeinflusst - doch das bedeutet, das alle Sitzungen in diesem Bereich auf Dauer keinerlei Nährwert haben. Sie sind Beschäftigung, Kompensationshandlung.
Was also ist ein anwendungstaugliches Projekt? Wie ich Zahlen rausfinde? Meinen Schlüssel oder einen Traumjob bekomme? Das Leben hat oft genug gezeigt, das es SO kommt - ohne RV habe ich meinen Schlüssel viel schneller gefunden, ohne RV habe ich besser getippt, einfach weil - und das sagte Karsten schon ganz richtig - das Unterbewußte sowieso schon mit allem gespeist ist. Und das TUN, das Handeln hier ohne großes Nachdenken entspringt dem Unterbewußten und steuert somit genauso (zuverlässig oder nicht-zuverlässig) auf das Ergebnis hin. Dazu brauche ich kein RV, sondern nur ein Wissen um das Zutun des Unterbewußten im Handeln hier.
Eine Erkenntnis, die mehr Anwendungstauglichkeit hat, als die Erfindung von Stufe 8,5.
Worüber wir also hier auf Dauer mit RV diskutieren können, ist das Training und die Art und Weise, wie man treffen könnte. Wie man Sitzungen analysiert. Wir können uns über die Oberfläche unterhalten - sobald es darunter geht, wird es individuell, relativ, unsinnig oder zerfahren. Es wird dann der Quatsch, den ich mir bei den Amerikanern rausholen kann. Die beeindrucken natürlich immer wieder neu, weil sie so toll Diagramme, Tabellen und Präsentationen machen könnnen, weil sie teilweise die Erfinder waren, weil sie seit 30 Jahren rumfuhrwerken. Sie gründen auch gerne Institute. Aber das ist noch lange kein Garant für Qulität und Echtheit.
Ich kann einfach kein kompaktes, anwendungstaugliches Fazit aus meinen "vielen" Jahren Solo- und Gemeinschaftsforschung ziehen, die etliche von Euch konkret und mit klaren Worten bedient und sie sagen läßt: Aha, das ja mal interessant.
Umgekehrt kann es irgendwie keiner von Euch, weil es - eben um das Wissen der Beinflussbarkeit Nicht-Sichtbarer-Ziele - einfach keine Substanz hat. Substanz hat nur die Ewige, oder sagen wir mal ...zeitlose Seite... des menschlichen Geistes, weil es die Frage nach dem Menschen an sich stellt, nach seinem Sinn, warum er hier ist, warum es so ist, was das soll.
Das läßt sich nicht kausal und hart festlegen oder wiederlegen, weil es am Ende sich immer nur darum dreht: Was glaubst Du, was willst Du?
Es gibt keine wissenschaftliche, nach allen Seiten vernünftige Herangehensweise zu diesem Thema: Weil auch das alles nur ein Urteil, ein AUL, ein Glaube ist. Es gibt immer nur die Frage, ob der Ansatz menschlich ist. Das alles wird im RV ständig organisch bleiben, es gibt einfach kein anwendungstaugliches Projekt, was dem Menschen eine Antwort, einen konstanten Treffer generiert.
Daher reite ich gerne auf der Oberfläche herum, denn über die kann man sich noch unterhalten. Und je schlampiger oder korrekte die Oberfläche tatsächlich wiedergegeben wird, um so größer die Wahrscheinlichkeit, das im Nicht-Sichtbaren-Bereich auch "gut" gearbeitet wird. Und da sehe ich in der Szene eher selbsterfüllende Geschichten am Laufen, da ist eher der Selbstbetrug an der Tagesordnung. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Karsten am 17.06.2012 14:13Es gibt einige Personen, die höchstens drei mal im Jahr eine Session machen, nach außen aber den Schein eines Viewers wahren. Gemeinschaftliche Projekte sind so natürlich schwer zu realisieren.
Bei dem Lotto-Experiment wurde ein Versuch unternommen. Ich hör im Hinterkopf drei Leute die jetzt aufschreien und sagen: "Der macht einen Versuch (nur bis S3) und will daraus allgemeine Schlüsse ziehen." Das passiert sehr oft in der Szene und ist Teil von dem, was ich oben mit dem zurückziehen aus der Öffentlichkeit ansprach. Natürlich sind dafür mangelnde Resourcen verantwortlich, daß es bei einem Versuch bleibt. Wir haben auch ähnliche Experimente gemacht, die Ergebnisse ähnlich enttäuschend.
Dasselbe gilt für Raab. Bei unseren hunderten ARV Versuchen ist mal ein A, mal ein B Ergebnis normal. Die Vermischung noch dazu. Dabei aber egal, ob Zukunftsereignis oder in der Gegenwart bereits geschehen. Um überhaupt kleine Aussagen im begrenzten Rahmen zu ARV treffen zu können, sind mindestens 20 Sessions nötig, besser 40. Leider. Denn ARV ist reine Statistik.
Vielleicht lassen sich mal gemeinsame Real-World Projekte realisieren. Von ARV nehme ich erstmal Abstand.
Remote Viewing Projekte - Letztes Update: 17. Januar 2012
Wingman
Gelöschter Benutzer
Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Wingman am 15.06.2012 22:39Hmm, ich kenne (bisher) keine. Wir machen eigentlich einfach unser Ding, unabhängig von der persönlichen Meinung. Die gewonnenen Daten sind ja erstmal nur Daten. Die Interpretation ist eine andere Sache, aber wenn man sich da nicht in ideologische Kämpfe stürzt (wo es ja wieder um "glauben wollen" oder "nicht glauben wollen" geht), ist das auch kein Problem. Wie gesagt, es muss auch noch Spass machen.
Was ich halt auch schade finde ist, das selbst innerhalb von RV-Communites noch Dispute über spekulative Themen herrschen, und man sich bis ins kleinste Detail Glaubenssätze um die Ohren haut. Aber so gut wie niemand viewt es selber, und keiner leiert Projekte dazu an. Wenn ich in so einer Situation nachfrage, warum man das denn nicht mal in den Pool schmeißen würde, herrscht meist Schweigen. Sind Glaubenssätze da immer noch bequemer, obwohl man schon das Werkzeug des RV zur Verfügung hat? Bei manchen anscheinend schon. Oder ist es nur Unkoordiniertheit, bzw. der Mangel einer effizienten RV-Projekt-Struktur?
Ich versuche das nochmal genauer zu erklären (war im Grunde ein ungewöhnliches Experiment):
Man macht eine farbige Tabelle 1-49 (war es glaub ich), und geht nur bis S3. Der Viewer viewt quasi das ausgestanzte Tabellenblatt in der Zukunft, nach der Ziehung (wo man es natürlich auch ausstanzen muß - klingt paradox). Jede Zahl in einem farbigen Kästchen, die kam, wird also ausgestanzt bzw. ausgeschnitten. Die Theorie ist, das der Viewer in S3 die Löcher lokalisiert und einzeichnet, und man dann die Zeichnung mit der echten Tabelle vergleicht. Ich nahm die (zukünftigen) Löcher im Papier tatsächlich sehr gut wahr, aber sie hüpften in Sekundenbruchteilen umher, genau wie die Farben (siehe oben).
Wir haben aber nur einen Versuch gemacht, deshalb wäre es natürlich spannend, das nochmal weiterzuverfolgen. Aber die Fluktuation (bzw. eine sensorische Auswirkung davon) war hier tatsächlich "live" mitzuerleben.
An einem Wochenende kam Ergebnis A raus, am nächsten Ergebnis B. Dann wieder Ergebnis A (weiß jetzt nicht mehr, was Raab und was der Gast war). Und dann wurde verkündet, das die Sendung verschoben wurde. Der Zeitpunkt, auf den wir die Session machten, beinhaltete also garkein Spiel. Seltsam dabei war, das stets ein kleiner roter Punkt in den Sessions auftauchte, egal welches Targetbild nun stärker hervor kam. Beide Bilder beinhalteten aber sowas nicht, zumindest nicht sichtbar. Was es bedeuten sollte, weiß ich nicht, aber vielleicht stand es ja symbolisch für "abgesagt"...
Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Karsten am 15.06.2012 19:48Ich schrieb, daß ich viele Leute kenne, die sich so fühlen. Ausgebildete und erfahrene Viewer. Der Effekt der fehlenden Motivation bei Stufe 3 Viewern ist eine andere Sache. Klar lassen sich da größere Projekte schwer realisieren.
Zum Lotto: Du hast generell auch nicht mehrere Möglichkeiten, ein Target zu treffen. Es gibt sonst nur ein Tasking und ein Ziel, nicht mehrere Ziele die mit einem Tasking versucht werden zu ermitteln.
Die Schlag den Raab Sache verstehe ich nicht. Was bedeutet, im nachhinein hätte sich was geändert?
Remote Viewing Projekte - Letztes Update: 17. Januar 2012
Wingman
Gelöschter Benutzer
Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Wingman am 15.06.2012 15:55Wir haben z.B. mal eine neue Lotto-Methode ausprobiert, bei der nach einer Ziehung Löcher in eine farblliche Tabelle geschnitten werden (also in der Zukunft), die man in der Gegenwart versucht zu viewen. Dabei hatte ich dass Erlebnis, das (schon in Stufe 1) die Farben wie wild durch alle in der Tabelle vorhandenen Farbtöne zyklierten. Das wirkte in etwa so:

Das hatte ich vorher, und auch nachher noch nie bei einem Target, und ich deute es als Symptom der Wahrscheinlichkeitsfluktuation beim Lotto (wegen der Millionen verschiedener Erwartungen vielleicht, die das reale Ergebnis hin und her-zerren, bzw. es bis zum Moment der Ziehung kaum vorhersagbar ist).
Ansonsten noch ein paar A-RV Erlebnisse (z.B. bezüglich "Schlag den Raab"-Wetten), wo im Nachhinein auch plötzliche Änderungen einzutreten schienen (die Sendung wurde in dem Fall verschoben, so das der Zeitraum nicht mehr stimmte).
Nein, war nicht an dich gerichtet. Aber was kommt denn an der deutschen RV-Szene genau wie Verarsche rüber? Sind dafür nicht eher die Amis zuständig?

Ansonsten: Unsere interessantesten Projekte laufen nach wie vor im kleinen Rahmen, weil im großen Rahmen der "Szene" (z.B. hier) nicht genug Erfahrung mit RV geballt ist, um etwas komplexeres erarbeiten zu können. Kurz gesagt; es bringt nichts, 100 Stufe 3-Viewer zu haben, die bisher zwei oder drei (womöglich noch unsachgemäß gemonitorte oder getaskete) Sessions hinter sich haben.
Das ist nicht als Kritik gemeint, aber es ist halt zu unkoordiniert, und man merkt schon, welchen Unterschied eine Ausbildung machen kann. Denn die meisten haben nicht deine Geduld, sich völlig alleine heranzuarbeiten. Man muß die Motivation hochhalten, sonst springen die meisten wieder ab. Das wird nämlich viel eher der Faktor sein, als das sich die Leute verarscht fühlen.
Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Karsten am 15.06.2012 11:05Paßt nicht mehr ganz hier ins Thema, aber was für Erfahrungen hast Du mit dem Thema "Zukunft" gemacht und wie ist Deine Einstellung dazu? Bisher zeigen meine Erfahrungen auf, daß die Zukunft wenig fluktuiert. Informationen wurden meistens im nachhinein betrachtet nur fehlerhaft analysiert. Eine reine "Wahrscheinlichkeitsfluktuation" ist mir bisher nicht aufgefallen.
Dabei lasse ich ARV explizit außen vor, da meines Erachtens nach hier ein ganz anderes Problem (methodisch) besteht. Die Methode funktioniert auch mit bereits existierenden Daten gleich gut bzw. schlecht wie mit zukünftigen.
War das (auch) an mich gerichtet? Ich bin weder frustriert noch nörgelig. Aber sehr viele wichtige Aspekte gehen in der deutschen Szene immer wieder unter. Das hat zum größten Teil damit zu tun, daß viele sich abwenden von der Szenenaktivität, da Ihnen die Entwicklung wenig gefällt und vieles, auf gut deutsch gesagt, wie Verarsche rüberkommt. Das bemerkt man aber erst viele Jahre später, wenn sich die anfängliche Euphorie gelegt und die Eigenerfahrungen mit RV gestiegen sind. Ich bin nur einer der Wenigen, die überhaupt sich hier beteiligen und vom teilweise Stress der sich in der Szene auftut, abgehärtet sind, da sie seeehr geduldig sind, was um sie herum passiert und weiterhin an Informationen rund um RV interessiert sind und bleiben. Damit bist nicht Du gemeint! Es geht ums Gesamtbild. Es ist wirklich schade mit anzusehen, wie groß die Dunkelziffer ist, die sich der öffentliche Szene fernhält (aus angesprochenen Gründen). Der Frust nicht über RV, sondern über die Vorgänge hier draußen, ist enorm angewachsen.
Das Fernhalten vieler Viewer hat dabei, wie ich erfahren konnte, gar nicht so sehr etwas mit gelebter Privatssphäre zu tun, wie vielfach angenommen wird.
Dazu sei noch gesagt, daß ich zu wenig schreibe wenn ich etwas gut finde und mehr, wenn ich etwas zu kritisieren habe. Das vermittelt leider einen falschen Eindruck über meine Gedanken. Ich möchte das hiermit nachholen und finde Eure Experimente über Bewußtseinszustände interessant, toll und bin begeistert. Vor allem natürlich auch über die Veröffentlichung. Das passiert allgemein zu selten. Das mein ich ernst, sonst schreib ich es nicht. Vor allem auch die Gemeinsamkeiten, wobei ich hier vorsichtiger bin als Du, was den Wert dieser gemeinsamen Aussagen angeht. Solche Targets gehören einfach dazu, sind ein Muß, um die RV-Tätigkeit interessant zu gestalten. Wichtig finde ich, daß man immer einen Ausgleich schafft bei der Targetauswahl zwischen Real-World und Mystery Targets.
Remote Viewing Projekte - Letztes Update: 17. Januar 2012
Wingman
Gelöschter Benutzer
Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Wingman am 13.06.2012 14:13Letztlich finde ich eines auch noch wichtig (was hier noch garnicht beachtet wurde): Das RV nach wie vor Spaß macht, es die eigene Entwicklung weiterrbringt, Momente des Staunens schafft und insgesamt "lebendig" ist. Würze muß dabei sein (natürlich nicht zum Preis der Differenziertheit - das ist Spagat, den viele nicht hinbekommen), sonst braucht man es ja nicht machen.
Und da frage ich mich, warum manche noch RV auf ihre Art machen, wenn man essenziell eigentlich nur noch Frustration und Genörgel aus ihnen sprechen hört. Sei es nun über die Szene, oder Teile der Szene, oder die Ergebnisse anderer. Was hat man dann noch davon? Und da würde ich nach den wirklichen Motiven schauen, warum man es denn überhaupt macht. Sonst sitzt man da wie ein verbitterter alter Mann, der garnicht mehr "lebt", sondern nur "weitermacht".
Wingman
Gelöschter Benutzer
Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Wingman am 13.06.2012 13:37Deswegen Neutralität! Was man nicht verfiziert hat, in die neutrale Ecke stellen. Es gibt nicht nur die Wahl zwischen "Wissen" und "Glauben", sondern auch die Superposition. Reinfallen kann man nur, wenn man die Lücken der burchstückhaften Daten mit Glaubenssätzen oder Annahmen füllt, und dann auch an diese glauben will bzw. muss (mangels Superposition).
Ja, siehe Ed Dames & Co. Alles ein Problem von mangelndem Differenzierungsvermögen. Wenn man hört, das die da wohl sogar frontloaded UFO- oder religiöse Targets gemacht haben, kann man ja gleich channeln gehen. Aber es gibt natürlich auch subtilere Interpretationsfallen. Diese zeigen sich IMHO auch gut in McMoneagles Buch "The Ultimate Time Machine" (1998), wo die Rohdaten über die nahe Zukunft zwar signifikant waren, dann aber aus seinem eigenen Kontext heraus interpretiert wurden (ich halte ihn dennoch für bodenständiger und differenzierter, als die anderen aus der Ecke).
Beispiel: Er sagte, 200X (weiß nicht mehr genau), wird es nur noch drei Formen von Büchern geben. Am billigsten eine digitale Variante auf Datenträger, dann eine dünne Softcover-Version und dann als Luxus die gebundene Version. Die Vorzeichen passen (u.a. Aufkommen von Ebooks), aber nicht die Interpretation der Umstände (Internet statt Ebook-Datenträger, keine strikte Einteilung auf dem Buchmarkt etc...). McMoneagle ging offenbar bei der Interpretation von dem aus, was sein Verstand bis dato (1998) zur Verfügung hatte, und da sprach man halt noch von Ebooks auf MiniCDs oder sowas. Das paßt auch auf weitere Beispiele aus seinem Buch, die die nahe Zukunft behandeln (die Wahrscheinlichkeitsfluktuation der Zukunft sei aber auch noch zu beachten).
Die Frage ist, wo die Verstandesinterpretation anfängt, und die realen Daten aufhören. Und das ist der Knackpunkt, bei dem das Differenzierungsvermögen unerlässlich ist (AUL-Management und auch Auswertung durch Dritte). Füllt der Verstand unverständliche Daten in einer Session immer mit dem auf, was er am naheliegendsten bieten kann, oder erkennt man solche Daten als unverständlich?
Wir hatten schon Letzteres (AI in etwa: "Für mich unverständlich!"), was aber nicht bedeutet, das diese Gefahr nicht besteht. Doch gerade bei energetischen Vorgängen in Bewusstseinstargets (z.B. Interviews, z.T. auch Deep Mind Probe) tauchen diese Aspekte auf. Siehe auch Abschnitt "nonverbale Kommunikation" in meinem Handout.
Re: [9625 - 2977 - 9830 - 0488] 1. Session - Küste
von Karsten am 13.06.2012 12:24Ich weiß was Du damit meinst. Allerdings bin ich auch schon oft damit reingefallen! Gerade diese "Zusammenhänge" erscheinen logisch und plötzlich ergibt sich alles wie von selbst. Das kann aber ein Trugbild sein. Seid da bitte vorsichtig.
Es gibt zu viele Fälle dieser Art in der Geschichte des RVs und meine eigene Erfahrung hat mich davor bewahrt, diesem Pfad weiter zu folgen.
Um praktikable Anwendungsmöglichkeiten zu haben, ist hartes Feedback unerläßlich. Außer man stochert mal eben so im Nebel, probiert was aus und hat ein erfolgreiches hartes Ergebnis. Das ist okay. Funktioniert so aber auch nur in seltenen Fällen.
@Kai:
Die Aufgabe mit RV ist die Beschreibung und Skizzierung(!) von Zielen. Eine Zeichnung ist wünschenswert aufgrund der höheren Details. Viel wichtiger sind aber grundlegende Wahrnehmungen. Nicht jeder hat Euer Supertalent. Und trotz dessen habt Ihr wenig anwendungstaugliche Projekte vorgenommen. IMHO eine Verschwendung.
Remote Viewing Projekte - Letztes Update: 17. Januar 2012


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