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Kai

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Re: "Raum & Zeit" und das Lotto

von Kai am 02.05.2013 20:11

@systemlord: Ja.... die Schocks sind super Mit bestimmten Dingen kann man richtig lange ringen ;) Das macht die Sache aber auch so tief - denn erst durch die Schocks merkt man, das dieses "Ding" in seiner Qualität durchgebrochen ist. Wer nicht geschockt war - oder immer wieder "geschockt" wird, in Form einer erneuten praktischen Einsicht - hat RV in seiner Qualität wohl noch nicht erlebt.

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Kai

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von Kai am 02.05.2013 20:02

Hier eine ältere Sitzung aus diesem Jahr - auf ein noch älteres Foto-Target.

Die Sitzung habe ich im Solo-Durchlauf gemacht.




Der Dateneindruck und das Korsett des Protokolls machen mich in der Regel immer etwas nervös und leicht genervt.

Ich muss mir immer die Fragen laut stellen um mich so in Disziplin zu halten und beginne eigentlich immer recht früh, einzelnde Begriffe herauszuführen und dem dringenden Gefühl zu zeichnen nachzugeben.

Ich springe immer eine Weile herum, bis ich mich wieder an dem Ablauf orientiere.

Bewegung, Luft, Lärm und die Wichtigkeit "spitzer Winkel, Strukturen" waren mir sofort sehr wichtig.



Auf Seite 2 begann ich mit der Anweisung an mich, "zielfremde Eindrücke" gleich herauszulassen.
Aus der Signallinie erfaßte ich gleich "Bewegt", was ich dann an einzelnden Begriffen, die ich hier in einer Art Stufe 5 Werkzeug sammelte, herausführte. Die "Flächen" oder spitzen Strukturen drängten sich weiter auf, wobei eine "Beweglichkeit" und ein "Sirren" noch drängende Aspekte waren. Eine Spitze aus Metall mit "Raum für Sonde" waren schnell da, ebenso natürlich das AUL "Flugzeug", wobei ich womöglich den Teilaspekt von "Landeklappen" erfasste. Insgesamt, hier aber nicht notiert, war mein persönlicher Eindruck muffig und beengt, irgendwie so rein gar nichts für mich.



Auf dieser Seite begann ich mit einer "halben" Stufe 4, wobei für mich wesentlich der Eindruck meiner eigenen Höhenangst, Enge und Lärm war - während der fremde Eindruck für mich "Experte", "trainiert", Freude und eine routinierte Konzentration aufdrängte.

Danach musste ich die Fläche zeichnen, wieder mit einem Rumpf, wobei eine gewisse "Montage" (-Fähigkeit) an diesem Ding von nöten ist. Gewöhnlicherweise sind bei mir die Perspektiven verzerrt, bzw. gebogen. Ich habe die Theorie, je gebogener ich zeichne um so entfernter bin ich vom Ziel. Je gerader die Linien werden, um so näher. Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, das Ziel von "mir aus gesehen" so zu positionieren, das Oben und Unten da sind wo sie hingehören. Genau wie Rechts und Links. Manchmal beginne ich nach Eingängen und Ausgängen zu tasten, was ich hier aber vergessen habe. Auch habe ich für mich festgestellt, das bewegte Objekte von mir meist stehend empfunden werden. Erst wenn ich mir Ansage gebe, das aus meiner "jetzigen Position" beurteilt werden soll, ob es "oben/unten" und "stehend/bewegt" ist, kann ich auch ein bewegtes Objekt als "Bewegt" empfinden.

Unten links auf der Seite habe ich mit einer Seitenansicht des Ziels begonnen. Die Blätter lagen hier nebeneinander und ich habe die hier begonnene Seitenansicht rübergezeichnet auf die nächste Seite. Daher ist auf der folgenden Seite 4 unten ein Rest der Seitenansicht zu sehen (wobei ich den leeren Platz daneben dann später beschrieb)



Auf dieser Seite war mein Druck so groß, das ich die Seitenzahl nicht mehr wußte ;)

Ich habe mit einer Anweisung an mich selber begonnen, eine Art erfundenes Werkzeug (ähnlich dem Ja-Nein-Kreis), wo ich dann aus den Standartbegriffen unzutreffendes Wegstreichte. Wichtig war mir, das Ziel nun irgendwie so zeichnerisch zu erfassen, das es dem Foto nahe kommt. Dazu gehört eben die korrekte Positionierung des Viewers. Die Anweisung, das Ziel nicht in seine einzelnden Bestandteile zu zerlegen und eine Art Explosionszeichnung zu machen, habe ich immer irgendwie im Kopf.

Zeichnerich begann ich erst auf dem Blatt ganz unten - von der überlappenden vorigen Seite, dort wo ich später dann "12:08" hingeschrieben habe. Das Fazit kam auch erst ganz am Schluß.

Ich begann auf dieser Seite erst oben Rechts mit demn etwas rundlichen Flächen, die mich ganz kirre machten. Ich habe eigentlich direkt nur die großen Flächen gehabt, die beiden kleineren vorne musste ich mir erst abringen. Da war was, ich wusste aber nicht was.

Die genauere Zeichnung rechts habe ich dann erst gemacht, als ich einige Begriffe dort auf der Fläche notierte: Blau, Weiß, Sonde, Mensch. Dann den spitzen Rumpf. Die großen Flächen machte ich dann spitzer, weil sich schon ganz klar ein Flugzeug/Düsenjäger audrängte. Dazu kam der Eindruck von ÖL. Ich dachte immer, das die kleinen Flächen vorne irgendwie sein müssten, da es sonst eher wie eine kleine Rakete "wirken" würde. Die drei Striche auf den großen Flächen machte ich ganz am Ende, eher so als Gag.

Ich trug noch ein paar Begriffe ins Bild ein und zog mein Fazit "Düsenflugzeug am Himmel".

Die Sitzung hätte in dem Stadion noch "beliebig" weiter gehen können, weil ich endlich den irritierenden Eindruck der Flächen durch eine für mich zufriedenstellende Positionierung beenden konnte. Von dort aus hätte die Sitzung in "versteckte Daten" gehen können.

Andere AULs in der Sitzung waren "Flattermann", "Batmobil", "Rocketman"

Die Sitzung beendete ich leicht genervt, RV nach Protokoll "reizt" mich. Eine Mischung aus "Was soll der Scheiß noch" und "Mach endlich, da ist was" und "Jaja". Viel lieber arbeite ich frei mit dem Geist im Alltag und Beobachte was passiert, bzw wende bestimmte Werkzeuge partiziell für den Alltag oder gute Freunde an.




Das war dann das Ziel.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.05.2013 20:06.

systemlord

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Re: "Raum & Zeit" und das Lotto

von systemlord am 02.05.2013 17:14

@sam

Ja, da wird man langfristig sehen ob sie Erfolg haben. Ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen. Ihre Suche nach dem "optimal winner" ist ja so ganz ok. Sie haben also schon 5 potenzielle Gewinner, die schon hohe Wahrscheinlichkeiten haben zu gewinnnen, und mit RV bekommen sie denjenigen mit der höchsten Gewinnwahrscheinlichkeit, wenn ihre Ergebnisse alle korrekt sind.

Ein Restrisiko wird denke ich jedoch immer dabei sein. Die Frage ist ob ihre Ergebnisse langfristig auf einem solchen Niveau bleiben. Mir wäre das zuviel nervlicher Stress, gerade wenn man damit seinen Lebensunterhalt bestreiten will. Als fun nebenbei mag es aber sicher ganz spaßig sein.

"Die wollen die Leute draußen vor uns Irren schützen, aber dabei sind die Leute draußen genauso verrückt wie wir. Weißt Du, was das ist, 'verrrückt'? Das, was die Mehrheit für verrückt hält!" (12 Monkeys)

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sam

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Re: "Raum & Zeit" und das Lotto

von sam am 02.05.2013 11:59

Interessanter Beitrag Kai, irgendwie mag ich dein philosophisches Geschreibsel.

wenns denn etwas praktischer sein darf, schaut doch mal hier rein:

http://www.dojopsi.info/forum/index.php?topic=6735.0

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systemlord

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Re: "Raum & Zeit" und das Lotto

von systemlord am 01.05.2013 23:52

Interessanter Beitrag Kai, irgendwie mag ich dein philosophisches Geschreibsel.

Den Raum & Zeit Beitrag habe ich nicht gelesen, obwohl er mich interessieren würde, aber will mir wegen einem Artikel nicht das ganze Heft kaufen.

Er hat die Bio von Doom als Buchempfehlung? Haha, das ist ja mal schräg.Hätte eher gedacht, das er vllt. seine eigene Literatur etwas promotet. Naja, sehe das aber genauso wie du, habe hier die englische Ausgabe davon rumliegen und war jetzt auch nicht wirklich meins. Am interessantesten fand ich noch den Besuch im Monroe Institut und die PSI-Einheit der Russen.

Was die Lottozahlen angeht habe ich meine eigene Erklärung, aber das sprengt hier den Rahmen.  Nur soviel, ich bin davon überzeugt das niemand DIE richtigen Zahlen viewen kann, sondern immer nur eine potenzielle Möglichkeit. Das heißt ich viewe jetzt diese Zahlen, und morgen viewe ich nochmal und bekomme plötzlich ganz andere Zahlen. Ich denke das beide geviewten Ergebnisse korrekt sind. Beide exisiteren unabhängig voneinander in ihren eigenen Zeitlinien. Von daher kann man sich wenn überhaupt nur mit Wahrscheinlichkeiten an zukünftige Ereignisse heranwagen. Aber mit Remote Viewing bekommt man keine Wahrscheinlichkeiten mitgeliefert von daher ist es sinnlos sich daran abzuarbeiten. Zumal diese sich von Moment zu Moment ändern können, nach der Formel Panta rhei von Heraklit:"Man kann nicht zweimal in den selben Fluß steigen."

Das ganze basiert auf dem Konzept eines Multiversums und ist somit integrierend, nicht separierend. Nicht dies ODER das sondern dies UND das. Ich hoffe, dass die Quantenphysik in den nächsten Jahren in der Richtung da mal etwas voran kommt.

Ein weiterer Punkt, dem ich mich aus dem Artikel von MJ nicht anschliessen kann, ist der, das der Viewer quasi erst durch das Protokoll mit der Matric verknüpft wird. Das halte ich für eine grundlegenden Gedankenfehler. Denn da die Information im RV aus dem Nicht-Bewußten oder Unbewußten kommt, muss der Mensch permanent mit der Matrix verbunden sein. Das Unbewußte ist eben permanenter Teil im Menschen. Der zeiträumliche Eindruck ist im Leben des Menschen aber so groß, durch Alltag, Erziehung und Erfahrung, das sein Denken, Tun und Beurteilen von Prinzip her immer mit einem AUL überlagert ist.

Sehe ich 110% Prozent genauso. Ich denke wir sind alle ein Teil von dem omninösen "Unbewußten". Wir sind immer verbunden, ob man will oder nicht. Im Übrigen weiß heute immer noch kein Mensch was das Unbewußte eigentlich ist, aber trotzdem benutzt es irgendwie jeder.


Und wenn man davon ausgeht, als Fakt dass jeder Mensch permanent mit dieser Art Matrix verbunden ist.(Übrigens sehe ich hier das Internet als Symbolik das wir uns dazu geschaffen haben, nach dem Motto: wie im Kleinen, so im Großen.) Was bedeutet das? Wenn das möglich ist, alles zu "wissen" bzw. zu erfahren egal wo, egal wann, was ist dann noch möglich?

Das ist für mich immer noch der größte "Schock" überhaupt den ich vom Remote Viewing bekommen habe und den ich noch verarbeiten muß.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.05.2013 23:53.

Kai

57, Männlich

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"Raum & Zeit" und das Lotto

von Kai am 01.05.2013 15:06

Hat jemand den Artikel von MJ im Sonderheft von "Raum & Zeit" gelesen?

Mir kommt eine lange Gedankenwurst - ich möchte mich bei allen Gelegenheitslesern entschuldigen ;)



Ich fand den, bis auf ein oder zwei merkwürdige Thesen, recht gut. Als Buchempfehlung hätte ich allerdings nicht die Bio von Ed Dames genommen, da der dann doch im reisserischen Schreibstil ganz begeistert seine Fehlschläge beschreibt.

Es gibt im Artikel auch eine Begründung, warum das Viewen der Lottozahlen nicht funktioniert. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass das Viewen der Zahlen nicht funktioniert, bzw. über 3-Richtige nicht hinausgeht.

Im Heft begründet MJ das damit, dass das Ereigniss der Lottozahlen in der Matrix zu marginal, zu klein und "unbedeutend" ist, als das es beim Viewen auffallen, bzw. ankommen würde.

Die Erfahrung sagt mir, das eigentlich jedes Ereignis oder Target im Viewen eigentlich unbedeutend ist, da seine Bedeutung immer erst durch den Betrachter beurteilt wird. Eine Wichtigkeit des Ziels entsteht nicht durch eine grundlegende Beurteilung durch die "Matrix", sondern immer erst im Menschen. In der Matrix hat alles Eine Gewichtung, hat alles seinen Platz und damit seine Wichtigkeit, die dort aber nicht stufenweise bewertet ist, sondern konstant immer gleich ist. Es ist ja auch beim Viewen möglich, das Flattern eines Schmetterlings zu "skizzieren" - was so gesehen ja gegenüber anderen Dingen auch eher "unwichtig" sein kann.

Das Problem beim Lotto ist eben nicht die "Unwichtigkeit" des Vorganges, sondern die Relativität des Zahlenwertes. Der der Kugel zugeordnete Zahlenwert ist relativ, dH es ist eine Kugel, der Wert beliebig ist. Alle Zahlen sind in der Welt, so wie sie gekannt und genutzt werden, relativ. Es gibt keinen zwangsläufigen Grund für die 5 an 5. Stelle zu sein und den Wert 5 so zu haben, wie zB ein Haus.

Ein Haus ist aus sich heraus ein Haus, das heißt, das es quasi "immer und überall" die Funktion eines Hauses hat. Vom Ureinwohner bis zum Stadtmensch würde jeder zu jeder Zeit im Grunde die Eingrenzung und Überdachung eines Fleckens Erde als Unterschlupf begreifen. Das bedeutet, das dieses Prinzip im Grunde eine Absolutheit besitzt, auch wenn das Haus in der Zeit relativ vergehen kann.

Eine 5 als Wert ist nicht absolut. Der zugeordnete Zahlenwert ist nicht zwingend, er ist so gesehen erdacht. Natürlich ist die relative Zahl aus einem absoluten Prinzip abgeleitet, hat also irgendwo eine Basis, wo der Wert 5 zwangsläufig aus sich selber heraus angezeigt wird. Dh das eine absolute 5 nur eine absolute 5 sein kann - und eben nicht eine 5 auf der Lottokugel oder eine 5 im Zeugnis oder eine 5 als Telefonnummer usw usf.

Der Zahlwert 5 ist "hier" eben völlig relativiert und besitzt so für das Viewing, das eben eher an "harten und eindeutigen Skills" interessiert ist, keine Bedeutung.

Das ist auch einer der Gründe, warum beim Viewen kaum Buchstaben als solche empfunden werden können. Man könnte sie, wie man an den Experimenten der Ehefrau von Upton Sinclair erkennen kann, zeichnerisch nachbasteln - wohl aber nicht einfach so vom Ziel "vorlesen". Das vorlesende Abtasten von Farben oder Strukturen oder simplen Temperatur-Interpretationen ist etwas, was vom Geist des Viewers noch "begrifflich erspürt" werden kann, denn eine Farbe bliebt in jedem Falle eine Farbe/Tönung.

Buchstaben und Zahlen sind im Absoluten ein und dasselbe. Das Wort "Erzählen" berichtet noch davon. Erzählen hat mit Zählen/Zahlen zu tun, das Reden des Menschen bildet sich - wenn er frei redet, sich die Worte also unvorbereitet bei ihm bilden - auf einem absoluten Fundament des Zählens. In einer relativierenden Welt ist das nicht mehr zu erkennen, zeigt sich dann höchstens in den Versuchen wieder, Zahl-Wort-Systeme zu entdecken, mit Tetagrammen zu arbeiten oder altertümliche Texte in direkter Art und Weise in unsere Zeit zu übersetzen.

Erstaunlicherweise ergibt sich beim Viewen der Lottozahlen das Phänomen des 3ers. Sicherlich hat man mal auch Glück und bekommt bei so einem Experiment mal 4 oder 5 Zahlen, wiederholbar wird das aber so selten sein, wie das 6-Richtige tippen unter normalen Verhältnissen.

Es scheint, als würde die "Kraft" einer relativierenden Technik wie RV vom Prinzip her nur die "halbe Wegstrecke" zurücklegen können. Aus sich selber heraus, also weil eben das Konzept des RVs eben tatsächlich im gewissen Rahmen im geistigen Ablauf des Menschen was erreichen kann, kann es "alle Ziele" auch erreichen. Doch - egal was man macht - RV besitzt immer den Punkt, wo es Abbricht, wo es in eine Art Platzhalter-Variable verschwindet (weil RV eben auf eine rein zeiträumliche Äußerlichkeit beruht, was es eben dann zu einer Technik macht, dH das Prinzip ist wiederholt anwendbar).

Sobald die konkret und nur bedingt zu relativierenden Daten abgegriffen sind (also die eindeutig feststellbaren, dH. ohne eine Leseart bemühen zu müssen, die nur noch Eckdaten interpretiert und durch den Barnum-Effekt dem Ziel zuordnet), wird das so entstandene Vakuum durch eigene Einfälle und Begriffe aufgefüllt.

RV kann, weil es eine funktionierende Technik ist, den halben Weg zur Lottoziehung oder den Mars zurücklegen. So finden sich dann durchaus mal 3 korrekte Zahlen wieder, genauso, wie eine Marssitzung auch mal die korrekten Umgebungsgefühle oder Zusammensetzungen empfinden kann. Das Gleiche gilt auch für Gesundheits-Prognosen oder Vorhersagen.

Ein - nach der Sitzung - eindeutig zu verifizierendes Ziel ist eben für die Technik deutlich konkreter/sichtbarer als ein Nicht-Verifizierbares Ziel. Bei den verfizierbaren Zielen reicht sogar schon ein halb getroffenes Ziel um ein Treffer zuzuordnen, eben weil seine eindeutigen, sichtbaren Daten konkret sind. Scharfe Kanten sind eben immer scharfe Kanten, aus sich heraus.

Die Ziehung der Lottozahlen bleibt eben nur ein Vorgang, in dem Plastikkugeln in einem Automaten herumgewirbelt werden.

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Ein weiterer Punkt, dem ich mich aus dem Artikel von MJ nicht anschliessen kann, ist der, das der Viewer quasi erst durch das Protokoll mit der Matric verknüpft wird.

Das halte ich für eine grundlegenden Gedankenfehler. Denn da die Information im RV aus dem Nicht-Bewußten oder Unbewußten kommt, muss der Mensch permanent mit der Matrix verbunden sein. Das Unbewußte ist eben permanenter Teil im Menschen. Der zeiträumliche Eindruck ist im Leben des Menschen aber so groß, durch Alltag, Erziehung und Erfahrung, das sein Denken, Tun und Beurteilen von Prinzip her immer mit einem AUL überlagert ist.

Durch die Anwendung des Protokolls, also dem Versuch das AUL in die Schranken zuweisen, erfährt er, das ein Teil von ihm immer mit etwas verbunden ist, das sich im RV als "Matrix" eingebürgert hat.

Jeder kennt es doch, das im Nachhinein ein plötzliches Handel oder Reden, scheinbar ohne Grundlage und Vorlauf, zu einem merkwürdigen Zufall geführt hat. "Wie gut, das ich dann doch noch zu XY gegangen bin" oder "So ein Zufall. Nur weil ich damals XY wegen einer vermeintlich bescheurten Sache abgelehnt habe, bin ich heute auf YZ gestoßen."

Das ist eben auf Basis des permanten Zugangs zur Matrix, bzw dem Unbewußten, entstanden. RV beginnt zwar erst mit dem Ablauf des Protokolls, der Zugang zu dem was die Signallinie abgreift, ist allerdings permanent. Erst wenn das Bewußtsein ausfällt, zurückgedrängt wird, kann dem Nicht-Bewußten ausreichend Raum gegeben werden. Den effektivsten Ausfall des Bewußtsein kennt man durch den Schlaf, durch die Träume. Plötzlich übernimmt das Nicht-Bewußte das Kommando und man befindet sich in einer Welt wieder, die auf Regeln des Nicht-Bewußten fußt. Wo ein Beurteilen durch das Bewußtsein nicht funktionert, eben weil es durch seine Linearität ein permanetes AUL bedeutet.

Sobald der Träumer erwacht und sein Bewußtsein, also die einseitige lineare Beurteilung durch die Analyse, wieder aktiv wird, wird ein Traum "befremdlich" . Das Nicht-Bewußte läßt sich eben nicht aus dem Bewußtsein heraus beurteilen - denn dann wird es fremd und "falsch" . Der Traum, oder alles was aus dem Nicht-Bewußten herüber kommt, kann nur auf Basis des Nicht-Bewußten beurteilt werden, also durch eine Befreiung aus dem AUL, aus dem linear-erfahrbar-analytischen.

Eine Lesen von Träumen funktionert also nicht auf Basis eines AULs, ebenso wie das Viewen des Ziels seltenst über ein AUL funktioniert.


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Geschafft ! Einen sonnigen 1. Mai wünsche ich allen, ich werde mal ganz unbewußt ein Eis essen fahren!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.05.2013 17:22.

systemlord

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Re: 48012-81270

von systemlord am 18.04.2013 17:51

Wäre super wenn du dafür einen Lösungsansatz parat hast. In meinen letzten Sessions tritt dieses Problem leider sehr häufig auf. Hoffe das sich das wieder einpendelt. Vielleicht muß ich auch nochmal schauen wie mein erstes S3 aussieht, obwohl das meistens passt. Manche Eigenarten "kalibrieren" sich ja auch bei genügend Übung.

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Karsten

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Re: 48012-81270

von Karsten am 18.04.2013 01:39

ch habe oft den Fall obwohl ich verschiedene [x], [a] und [b] habe ich dann z.b bei [a] und [b] fasst ähnliche Skizzen zeichne. Als ob ich in [a] etwas sehe das mich auch bei [b] noch nicht "losläßt" bzw. da auch noch interessant erscheint. Daraus resultiert dann das ich oft ein und das gleiche zweimal skizziere und es auch im Site Template zweimal auftaucht obwohl es sich um ein Objekt handelt.

Das hatte ich auch oft. Was war denn da die Ursache? Muß ich nochmal genau nachdenken, damit ich nicht einen Quatsch daher rede. Das Problem habe ich jetzt nicht mehr, irgendwas hab ich anders gemacht...

Dames sagt, da stimmt dann irgendwas in der Dekodierung nicht (ähnlich einem S1-Ideogramm, das immer wieder auftaucht). Oder es sind zwei Objekte, die sich sehr ähnlich sind. Ich überlege nochmal, was ich da getan habe und wieso es bei mir nicht mehr auftaucht.

Remote Viewing Projekte - Letztes Update: 17. Januar 2012

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Karsten

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Re: 48012-81270

von Karsten am 18.04.2013 01:28

Du beschriftest deine Skizzen beim ST mit [x], [a] etc. was ich schonmal interessant finde. Ist das ein Standardvorgehen (dann habe ich das verpennt) oder hast du damit bessere Erfahrungen gesammelt?

Das dazugehörige Site Template (S.T.) zeigt das Target aus verschiedenen Blickwinkeln. Daher ist eine Verbindung nicht möglich. Manchmal präsentiert sich ein Target so (Tasking abhängig) - hat man irgendwann im Gefühl, wo sich die Sachen verbinden lassen. Passiert aber bei Fotos so gut wie nie, da hier Elemente vorhanden sind, die alle zusammen gehören und auf dem Foto sichtbar sind.

Die Bezeichnungen von [x], [A] etc. habe ich mir angewöhnt, da ich so den Überblick besser behalte, wo das entsprechende Element herkommt (aus welcher S3). Dasselbe mit den dazugehörigen Eindrücken, die ich der Übersicht halber nicht quer über das Blatt verteile. Aber das ist Geschmackssache.

Remote Viewing Projekte - Letztes Update: 17. Januar 2012

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systemlord

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Re: 48012-81270

von systemlord am 18.04.2013 01:03

@Karsten

Wie genau soll ich die Elemente verbinden?  Hier mal ein Beispielbild von deinem Blog:

http://www.remoteviewing.org/wp-content/uploads/2010/key_01.jpg

Du beschriftest deine Skizzen beim ST mit [x], [a] etc. was ich schonmal interessant finde. Ist das ein Standardvorgehen (dann habe ich das verpennt) oder hast du damit bessere Erfahrungen gesammelt?


Ein anderes Problem/Phänomen:
Ich habe oft den Fall obwohl ich verschiedene [x], [a] und [b] habe ich dann z.b bei [a] und [b] fasst ähnliche Skizzen zeichne. Als ob ich in [a] etwas sehe das mich auch bei [b] noch nicht "losläßt" bzw. da auch noch interessant erscheint.

Daraus resultiert dann das ich oft ein und das gleiche zweimal skizziere und es auch im Site Template zweimal auftaucht obwohl es sich um ein Objekt handelt.

Ich fände es klasse wenn du hier in dem Forum oder auf deinem Blog vielleicht mal eine kleine Anleitung schreiben könntest wie man Solo an Stufe 6 herangeht. Habe zwar einige Beiträge im rvcommunity Forum gelesen aber so eine wirkliche Erklärung habe ich noch nicht gefunden. Aber nur wenn du Motivation und Zeit hast. Deine S6 auf deinem Blog sahen jedenfalls sehr interessant aus.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.04.2013 01:05.
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