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Re: Geknallt
von systemlord am 18.12.2011 23:58Ich kann trotz deines Textes immer noch nicht nachvollziehen wie du ohne ein Protokoll viewst. Ich gebe dir ein Ziel, du versenkst dich in deinen Zustand der Leere und...dann? Blitzt das Bild vor deinem geistigen Auge auf und du sagst: ein Boot auf dem Wasser oder kommen Wörter in dein Kopf: naß, feucht, kantig?
Ich hatte das auch schonmal ohne Protkoll versucht, einfach nur die Nummer aufgeschrieben und dann unten drunter losgemalt. Außer Fantasiereiche Bilder und Wörter die ich daneben schrieb, aber nichts mit dem Target zutun hatten kam nicht viel bei raus.
"Die wollen die Leute draußen vor uns Irren schützen, aber dabei sind die Leute draußen genauso verrückt wie wir. Weißt Du, was das ist, 'verrrückt'? Das, was die Mehrheit für verrückt hält!" (12 Monkeys)
Re: Ed Dames im ExoMagazin 6/2011
von systemlord am 18.12.2011 23:13Er verdient in erster Linie mit der Lehre von RV Geld nicht mt seinen Prophezeihungen. Klar er hat für Leute den "optimalen Ort " geviewt, wo sie vor dem Killshot sicher sein sollen. Ist eine Glaubensfrage und keiner wird dazu gezwungen Geld für sowas auszugeben. Er glaubt ja selber daran, wie will man ihm das verübeln? Wieso nicht Geld dafür nehmen, ist immerhin eine Dienstleistung.
Und das was du unter "coole Protokolle" und "Powerpoint-Präsentationen" verstehst hat mich persönlich weiter in Remote Viewing gebracht, als das reine Selbststudium aus MJ Büchern. Mit dem Aufbau des dort gelehrten Protokolls fühle ich mich beim Viewing sehr viel wohler - ist wie bei allen Dingen wohl Geschmackssache.
Klar seine Paranoia vor dem kommenden Weltuntergang durch die Sonne ist sehr bedauerlich, aber dennoch habe ich vor dem Mann großen Respekt.
"Die wollen die Leute draußen vor uns Irren schützen, aber dabei sind die Leute draußen genauso verrückt wie wir. Weißt Du, was das ist, 'verrrückt'? Das, was die Mehrheit für verrückt hält!" (12 Monkeys)
Re: Ed Dames im ExoMagazin 6/2011
von Achi am 18.12.2011 21:56Und genau darum ist es so schade, dass solchen Menschen das Handwerk nicht gelegt wird.
Denn aus der Tatsache raus gesprochen wird durch diese Menschen sowas erreicht: Remote Viewing wird durch falsch "Prophezeiungen" in die Eso - Ecke geschoben von vielen Leuten und es wird mühsam sein, durch den ganzen Staub dann das "wahre" Remote Viewing zu sehen. Nämlich, dass es wissenschaftlich nachprüfbar & wiederholbar ist, jeder Zeit, jeder Tageszeit. Ganz gleich in welchem Raum man sich befinden möge...
Re: Ed Dames im ExoMagazin 6/2011
von Kai am 18.12.2011 16:24Ed wollte sich im Hoover-Damm einmauern lassen, hat dann aber festgestellt, das sich mit seinen Prophezeiungs-Geschichten wunderbar Geld verdienen läßt. Diese Cowboys wissen, wie das Geschäft läuft und was das Publikum sehen will: Genau solche Geschichten, die durch coole Protokolle als Powerpoint-Präsentation verkauft werden.
Re: Geknallt
von Kai am 18.12.2011 15:39Ich habe auch nicht in dem Sinne meditiert. Zu Anfang habe ich einfach meinen Platz aufgeräumt, wo ich viewen wollte, den Umschlag und Papier zurecht gelegt, die Katze gefüttert und mich dann hingesetzt. Dann im Grunde den Geist so befriedet, das ich mir nicht mehr kommentierend reinquatsche. Wenn es dann ruhig war, dem Ziel genähert. Irgendwann spürte ich, das es los gehen kann und habe dann mit dem Ablauf angefangen.
Den Ablauf empfand ich nie als meditativ - nur als störend. Deshalb war ich dann später versucht, dies derart zu reduzieren, das ich den Ablauf nicht benötige. Das hatte seinen Ursprung in meinem Gedanken, dass das Ziel schon vor Beginn der Sitzung "vor Ort" ist - ich aber nur eigene "Strömungen" davon entfernen müsste, um die wesentliche Seite des Ziels (also das, was dann ein Wiedererkennen ermöglicht) zu erfassen und aufs Papier zu bringen.
Je nach Tagesstimmung habe ich mich vor der Sitzung mehr oder weniger lange "beruhigt" und analytische Gedanken zu meinem Tun unterbunden. Am Anfang bin ich eben noch nach MJs Buch vorgegangen: Im Grunde habe ich es genauso gemacht, wie es dort steht.
Später habe ich dann diese Vorgehensweise aufgeweicht und verändert. Müde hat mich der Vorgang nie gemacht. Eine Erschöpfung spürte ich nie, auch nicht, wenn ich stundenlang RV oder "Konzentrationsübungen" machte.
Meine Philosophie zum RV ist eben, dass das Ziel immer da ist - es gibt nur das eine Ziel, wenn du das machst, egal wieviele Umschläge da liegen. Daher war auch nie die Targetnummer wichtig, weil es eben doch nur das eine Ziel gibt. Das war eben das, was im Kopf sofort ankommt, wenn man RV machen möchte: Wenn ich mich hinsetze und Konzentriere ist das Target schon da - der gesamte Ablauf des Protokolls ist dann nur eine Sichtweise auf das Ziel, nicht aber DIE Herangehensweise das Ziel sichtbar zu machen. Der Ausgang der Sitzung ist schon in dem Moment entschieden, wo ich damit beginne. DAS war für mich der "wichtige Punkt", dem ich mich versuchte zu nähern. Nicht die Perfektionierung des Ablaufs, denn der ist theoretische Makulatur: Ich kann perfekt den Ablauf runterrassel und trotzdem 30 Targets verhauen. Nein, der Anfang ist es, der ist wichtig - und da kommt dann alles zusammen. Zu begreifen, das es da schon entschieden ist und das der "geistige Einstieg" schon am Target ist, das ist nämlich schon das Target. Nicht weil das Target in der Ferne liegt - sondern weil es "in mir" ist. Weil ich eben nicht glaube, das RV irgendetwas anspringt, sondern nur in die Tiefe bei einem selber geht und dort (nach Abstreifen der Strömungen) das "gesamte Universum" vorfindet (also eben auch das Target), war für mich die "Tiefe des Eingangs" immer interessanter, als das RV selber.
Um eine gründliche Tiefe im Geist zu erlangen, habe ich mich eben so auf diese Art "Heruntergefahren". Das passierte entweder durch eine gezielte Vorbereitung damals (um eben den Vorgang so konkret zu machen) - oder später eben nur durch das Hineintrudeln durch themenbezogene Gedankenvorgänge.
Entscheidend dabei ist immer gewesen, das ich nach einer Weile dadurch eine 2. Ebene der "Energie", der Kraft, der Tiefe, in mir spürte. Wenn ich dann plötzlich - aus welchen Gründen auch immer - einen harten Reset machte und hart Abbrach, dann spürte ich noch, wie diese 2. Ebene für den Bruchteil einer Sekunde aus mir wegrutschte - und dann kam es manchmal zu einem Effekt.
Bevor ich mich 2003 an MJ erinnerte, wie er mir 1998 von RV erzählte und dann Anfang 2004 die Bücher bei ihm bestellte, hatte ich schon die Überlegung, das die Tiefe des Geistes schon immer da war und irgendwie durch alles hindurchreisen kann. So machte ich damals stundenlange Geistreisen vom Urknall bis zu mir auf dem Sofa in einer Art Kamerafahrt und spürte damals schon eine Intensität dahinter. Diese Art der geistigen Kamerafahrt nutzte ich auch mal im RV, um so ein Target nicht zu zeichnen, sondern wirklich vor mir zu sehen.
Die Versenkung ermöglichte mir also "sofort" auf das Target zu stoßen. Oder in Menschen zu reisen. Weil es eben in mir ist, also Teil meines Seins. Nicht akademisch, nicht spirituell, nicht wissenschaftlich: Nein, real.
Der Geist/Verstand relativiert gerne und wiegelt ab, sucht Vergleiche, Beweise, Regeln - also meistens alles Sachen, die sich dann seinem Regelwerk unterordnen müssen; oder ihn durch Beweiskraft zwingen etwas anderes anzunehmen. Es muss mich also erst überzeugen - oder mir angepaßt sein - bis ich dazu selber JA sagen kann. Gegen alles andere spricht die Vernunft. Das ist zB eine Art, sich mit RV auseinander zu setzen. Ein akademischer Handel, der im Grunde nur eine geistige Oberfläche widerspiegelt. Aber keine Tiefe, kein Vertrauen besitzt. So entsteht eben ein AUL im Grundlegenden zum RV: Es findet eine analytische/zeitorientierte Strömung statt, die RV sozusagen der Sinnlosigkeit preisgibt, in dem es als ein körperlicher Sinn fixiert wird, der allenfalls mal von der Natur als "soziales Netzwerk" aufgebaut worden ist - aber komischerweise dennoch "verschwunden" bleibt und dadurch angreifbar. Eine Resourcenverschwendung in der Natur, die eigentlich einmalig ist - wieso muss der Mensch etwas erlernen, was ihm eigentlich angeboren ist? Gut, schwimmen muss ich auch erst erlernen - aber dieser Sinn ist ja nun so, das er immer irgendwie aktiv ist und dennoch quasi auf der Kante zum "Vergessen", zum "Klappt nicht", zum "ich muss eigentlich immer weiter trainieren" steht. Also gibt es da etwas, was anders ist, als es sich hier darstellt - und die Sichtweise darauf wird durch den Blickwinkel aus der Zeit heraus verhindert. Und dieser Punkt, eine Art Schnittstelle, hat eben damit zu tun, ob man RV akademisch betreibt - oder erlebend im Sinne einer "Zeitlosigkeit". Natürlich sind das alles Punkte über die man Streiten kann - aber das waren eben genau die Punkte, die dazu führten, das ich diese Effekte erfahren habe - eben weil ich so dachte, habe ich versucht diese Schnittstelle im Geiste anzuspringen, die RV (also das Treffen des Targets) erst ermöglicht: Mir die treffenden Informationen liefert.
Die andere Seite zur akademischen Herangehensweise im Sinne eines ausschließlich körperlichen Sinnes ist eben das Gegenteil: Es ist schon da, der Geist IST außerhalb der Zeit und mit allem Verbunden, was im Universum existiert. Dadurch erfährt alles einen Sinn und somit ein Leben; und keine zufällige,organische Sinnlosigkeit. Die Gefahr dabei ist: Das ist eine uralte spirituelle Floskel, die als hohle Oberfläche inflationär benutzt wird. Meistens, weil man es als logisch empfindet - nicht aber, weil man es erlebt. Man kann RV also akademisch nutzen, damit verliert es seine Tiefe und seinen Gehalt, oder man "erlebt" es - anders kann ich es nicht benennen - dann besitzt es Tiefe und einen Sinn. Einen Sinn in die Richtung, das es überhaupt möglich ist. Hinter der Möglichkeit steckt ein ("höherer") Sinn, aber RV als Möglichkeit ist nur das äußerste Extrem des eigentlichen Sinnes: Dieser Sinn bettet RV in sich ein und macht es dadurch möglich. Akademisch wäre RV nur eine zufällig gefundene körperliche Sinnesreizung (ohne tiefern Sinn, also sinnlos) und alles was daraus später entsteht, bleibt eben Sinnesreizung und so ohne Sinn. Weil ich es aber immer so empfand, das RV nur deswegen möglich wurde, weil etwas anderes "drumherum liegt" war für mich das drumherum immer wichtiger, als nur die Sinnesreizung. Daher war also für mich immer klar, das ein Versenkung (eine "gute Vorbereitung") der entscheidende Punkt beim RV ist und nicht das Protokoll: Denn das Ergebnis steht schon vorher fest.
So machte ich damals einige Targets ohne Protokoll, nur durch vorige "Vernetzung/Versenkung" mit dem Target - um dann, wenn man im Protokoll dann die Signallinie St.1 zeichnen würde - das Target schon so Beschreiben, das ich es quasi "sofort" gefunden habe.
Diese Effekte hatten bei mir immer mit der Tiefe im Denken und/oder "Leer-machen" zu tun. Aber nicht gezielt, sondern immer als unbewußter Nebeneffekt. Allerdings hat sich bis heute die Qualität solcher Vorfälle verändert: Durch die Beobachtung der Effekte und dem Bilden von Zusammenhängen entsteht eine Bewußtheit, die diese Effekte "verhindert".
Es verändert sich, zeigt sich dann aber anders - auf anderen Ebenen.
Pere_du_Nord
Gelöschter Benutzer
Re: Ed Dames im ExoMagazin 6/2011
von Pere_du_Nord am 17.12.2011 20:25@wingman: Eigentlich hätte sich Ed schon 2001 eingraben müssen.
Re: Geknallt
von Karsten am 17.12.2011 17:15Gar nichts in dieser Art. Ich setze mich hin und beginne die TRV-Methode direkt anzuwenden, da sie mich bedingt durch ihren Aufbau der Stufen in Meditation versetzt.
Meditation vor einer RV-Sitzung hatte bisher nur negative Effekte: Ich war entweder zu müde und unkonzentriert oder ich hatte bereits zuviel Konzentration für die Meditation aufgewendet und wurde zu früh innnerhalb der Sitzung müde.
Ich bin aber überzeugt davon, daß Meditation im Allgemeinen (außerhalb von RV) einen für RV-Sitzungen förderlichen Effekt haben kann - wenn man es regelmäßig macht. Wirkt dann so, als wenn man öfters RV macht.
Remote Viewing Projekte - Letztes Update: 17. Januar 2012
Re: Ed Dames im ExoMagazin 6/2011
von Karsten am 17.12.2011 17:05Das von Ed Dames Schülern mittels Chronos® ermittelte Datum soll Mitte Januar 2013 sein, +/- zwei Wochen.
PS: Ich halte von diesem Kokolores mal überhaupt rein gar nix.
Remote Viewing Projekte - Letztes Update: 17. Januar 2012
Wingman
Gelöschter Benutzer
Ed Dames im ExoMagazin 6/2011
von Wingman am 17.12.2011 11:39Hier ist nun das längere Interview mit Ed "Dr. Doom" Dames durch Robert Fleischer:
http://www.exopolitik.org/magazin/ausgabe-6-2011
Demnach gibt es nicht nur eine Rückkehr zur DM, sondern ein großer Teil der Menschheit wird um 2013 herum durch Sonnenstürme knusprig durchgebraten.
Wenn nicht, kann er sich 2014 eingraben... 
Re: Geknallt
von Kai am 15.12.2011 23:23Jede Art von "sich in Ruhe bringen" ist eine Meditation. Den Geist frei machen, das Blatt leer wischen, das Licht anmachen, die Tür öffnen, der Schnur folgen - das sind abstrakte Visualisierungshilfen, ähnlich auch in MJs Büchern beschrieben. Den Geist nur auf das Ziel bringen, leer machen, bis man spürt: Jetzt kanns losgehen. Also eben dann auch visualisiert der Schnur, dem Spaghetti, dem Wurm - was auch immer - in die Tiefe folgen, wenn man ihn vor dem inneren Auge sieht. Oder den Geist einfach leer auf einen Punkt zu laufen lassen, passiert zB nur vom rumsitzen und träumen; meistens passierts so von selbst. Was machst Du denn?


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